Dass eindeutig zu viele Spieler den Unterschied zwischen "das" und "dass" nicht kennen. xd
Beiträge von Zytocraft
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Hat da etwa jemand im Ethikunterricht geschlafen als erörtert wurde, warum bei der Bewertung moralischen Handelns persönliche Sympathien hinten anzustellen sind? xd
Nach deiner Argumentationsweise wäre es auch völlig ok, Arbeiter/innen in Bangladesch auf's Übelste auszubeuten, weil man damit ja nur irgendwelchen "randoms" schadet und nicht den Leuten, die man persönlich kennt oder denen man es gönnt, nicht ausgebeutet zu werden. Ganz dünnes Eis...
Muss auch was dazu sagen.
Nicht jeder hatte Ethik in der schule.
Ich hatte als bsp nie Ethik, sondern kath. reli und dort lernen wir was anderes als in ethik

Joa, aber es würde mich doch sehr wundern, wenn der Unterricht auf die moralische Legitimierung des von mir genannten Negativbeispiels hinauslaufen würde.

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Naja du musst dich ja nur fragen warum denn EGH verboten ist, also nicht nur auf GG sondern halt allgemein durch Minecraft. Dann kommst schnell drauf dass da schon gewisse Instanzen zu Schaden kommen.

Ja aber nicht die eigenen sui
Hat da etwa jemand im Ethikunterricht geschlafen als erörtert wurde, warum bei der Bewertung moralischen Handelns persönliche Sympathien hinten anzustellen sind? xd
Nach deiner Argumentationsweise wäre es auch völlig ok, Arbeiter/innen in Bangladesch auf's Übelste auszubeuten, weil man damit ja nur irgendwelchen "randoms" schadet und nicht den Leuten, die man persönlich kennt oder denen man es gönnt, nicht ausgebeutet zu werden. Ganz dünnes Eis...
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Diese Diskussion wurde schon mehrfach sehr breit im Forum geführt. Die Befürworter eines Bot-Verbots haben dabei Argumente wie deine angeführt. Die Kritiker eines Botverbots entgegneten daraufhin in etwa so:
Behauptung: Der Handel würde mehr florieren von Spieler zu Spieler
Kritik: Zum einen würde ein Teil der Spieler ausscheren und einfach wieder selbst farmen = kein persönlicher Kontakt. Zum anderen ist es schon eine sehr komische Position, Spieler zu ihrem vermeintlichen Glück zwingen zu wollen. Wer wirklich wert auf persönlichen Kontakt legt, der geht ihn auch so ein. Offensichtlich ist es aber so, dass viele Spieler aber auch einfach bei Bots kaufen/verkaufen wollen.Behauptung: Es gibt mehr Kommunikation auf den Cbs Wegen Absprache der Scammer
Kritik: Scammen wird mittlerweile von vielen Spielern als überflüssig und nervig angesehen (siehe Münzevent-Experiment), folglich auch jede Maßnahme, die einen Anreiz zum scammen bietet.
Behauptung: Neuere Spieler können mehr verkaufen auf den CBsKritik: Angebote neuer Spieler sind weder in punkto Kapazität noch in punkto Preis attraktiv für Kunden. Kaum jemand wird heute noch 1/2 Stacks Eisenbarren mit mehr Zeitaufwand manuell für den 5-fachen Preis kaufen. Die meisten Spieler werden einmal 10 Stacks oder 1 DK kaufen und den Rest einlagern. Die Kaufkraft dafür ist heute vorhanden und die Ressourcen sind in Masse verfügbar und spottbillig. Dazu kommt, dass die meisten neueren Spieler sogar froh darüber sind, wenn sie einfach und sicher jederzeit bei Bots verkaufen können.
Behauptung: Anreize auch mit Farmen Geld zu verdienen ohne es beim Bot Billig verkaufen zu müssenKritik: Niemand muss bei Bots kaufen oder an diese verkaufen. Entweder man entscheidet sich für Sicherheit und Schnelligkeit zum Preis von einem geringeren Ankaufspreis oder man verkauft manuell zu einem höheren Preis, muss aber Arbeitsaufwand, Zeitaufwand und Risiko in Kauf nehmen.
Im Grunde gab es zu jedem Argument von jeder Seite wiederum kräftige Gegenwehr und am Ende hat die Administration mit der aktuellen Regelung versucht, einen Kompromiss zu finden. Ich kann mir eher schlecht vorstellen, dass sich daran in nächster Zeit noch etwas ändern wird, denn bei einem Thema, bei dem die Community so gespalten ist, wäre eine eindeutige Positionierung fatal - man würde einfach das jeweils andere Lager komplett gegen sich aufbringen.
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Zitat von Ibisobe
Jedoch wäre das im Vergleich zum hiesigen Vorschlag noch harmlos, was den Umfang der Berechtigungen angeht. Es ist ein gravierender Unterschied, ob ich jemanden für bsw. 1 Stunde muten oder vor die Tür setzen kann oder ob ich einen Forumsaccount und/oder ganze Beiträge löschen kann.
Ja, das ist eindeutig ein Unterschied. Dazu muss oder möchte ich aber ergänzend hinzufügen, dass bei meinem Vorschlag damals überhaupt keine Rechte für besagte/n "Hilfssheriff" drin gewesen wären. Es ging bei mir damals lediglich darum, dass Praxiserfahrung in neue Features mit einfließt und man so z.B. von vorneherein vernünftige Orbpreise hat und keine, die den Anschein machen, als seien sie in einem Elfenbeinturm zusammengewürfelt worden.
Trotz also de facto komplett ehrenamtlichem und rechtelosem Posten, wurde der Vorschlag damals aus oben erwähnten zwei Gründen abgelehnt und deshalb kann ich mir einfach kaum vorstellen, dass das damals ein no-go und jetzt plötzlich völlig ok sein kann. Aber wer weiß...Zeiten ändern sich und Einstellungen vielleicht auch. Es klang für mich eben damals nur so, als wäre das wirklich ein in Stein gemeißelter Grundsatz.
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Ibisobe Vielen Dank, dass du diesen Punkt ansprichst. Mich erinnert das hier nämlich fast 1:1 an einen Thread, den ich am 23.02.2021 erstellt habe und der leider nicht mehr einsehbar ist, da er sich inzwischen im Archiv befindet. Im Kern habe ich darin den Vorschlag unterbreitet, dass man - aufgrund damals fataler Missstände, vor allem in Bezug auf das Orbsystem - gewisse Spieler als Kontaktpersonen zwischen Team und Spielerschaft einsetzt, die das Team entlasten und gleichzeitig praktische Erfahrung aus der Sicht von echten Spielern vermittelnd einbringen sollen. Es ging somit zwar um ein anderes Thema, aber um dasselbe Prinzip: Nicht-Teammitglieder als "Hilfssheriffs" aus der Community.
In der Community selbst kam das ganz gut an, von höherer Stelle kam jedoch schnell eine Absage. Erst im Thread und dann sogar in einem persönlichen Gespräch mit dem Chef wurde deutlich gemacht, dass:
A) Teammitglieder bereits in allen Aspekten einen guten Job machen und man keinen Bedarf für "Hilfssheriffs" sieht.
B) Dass niemals sicher festgestellt werden könne, wer aus der Community denn über genug Expertise und Vertrauenswürdigkeit verfügt, um mit derartigen Aufgaben betraut zu werden.
Summa summarum bedeutet das eindeutig, dass man da ganz bewusst klare Trennstriche zwischen dem Team und der Community zieht und es würde mich doch schon sehr wundern, wenn jetzt auf einmal eine so feste Überzeugung einfach über Bord geworfen würde. 🤔
Mir persönlich ist @verbvIIert_ immer nur positiv aufgefallen und ich für meinen Teil würde ihm die Aufgabe und Verantwortung durchaus "gönnen", zumal es sich ja um eine in erster Linie lästige Tätigkeit handelt, bei der man eigentlich nur dankbar sein kann, wenn sie jemand freiwillig übernimmt. 🏆
Auf der anderen Seite finde ich Ibisobes Argumentation völlig legitim. Wenn man auf ein "Leck" in der Aufgabenverteilung stößt, dann sollte der primär logische Schritt eigentlich darin bestehen, ein offizielles Teammitglied damit zu betrauen oder eines extra dafür einzustellen. Gleichzeitig muss ich zugeben, dass man diese Forderung relativ leicht aushebeln kann, indem man @verbvIIert_ beispielsweise einfach als Teammitglied einstellt, woraufhin sich die Problematik offenbart, dass Kleider eben nur auf den ersten Blick Leute machen. Teammitglieder werden ausschließlich von der Administration berufen und so kann es passieren, dass der/die eine oder andere am Ende des Tages vielleicht Supporter X weniger vertraut und für ungeeigneter hält als Spielerin Y als "Hilfssheriff" aus der Community.
Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie sich das Ganze hier entwickelt. ^^
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Hinweis
Als Threadersteller möchte ich darauf hinweisen, dass ich diesen Thread ausschließlich zur Unterhaltung der Community ins Leben gerufen habe.
Da dieser Thread PB_Avenger zum Thema hat, kommt man natürlich nicht drum herum, auch so einschneidende Ereignisse für und um ihn zu thematisieren, da diese einfach die perfekte Vorlage für Memes und Satire bieten.
Es geht dabei nicht darum, jemanden zu beleidigen - auch nicht unterschwellig. Es geht (mir jedenfalls) lediglich um die zahlreichen Möglichkeiten, auf kreative Art etwas aus einer Vorlage zu machen. Das ist überwiegend von der Kunstfreiheit gedeckt und das ist auch gut und richtig so.
Schwierig wirds es allerdings, wenn man versucht, Memes zu erklären oder über den Hintergrund von Memes zu diskutieren. Die größte Stärke von Satire ist, dass sie für sich selbst steht, dass sie etwas aussagt, ohne aber zu direkt zu sein und mit einem mehr oder weniger offenen Interpetationsspielraum ausgestattet ist. Kaum jemand wird sich daran stören, wenn der Hintergedanke hinter einem Meme lediglich das Aufgreifen einer offensichtlichen Steilvorlage ist oder darin besteht, auf künstlerische Art und Weise auf den einen oder anderen Missstand hinzuweisen. Nachvollziehbarerweise gehen Menschen jedoch auf die Barrikaden, wenn z.B. in einem Zeitungsartikel, in dem ein satirischer Cartoon abgedruckt ist, eine gewisse Person, Vorstellung o.ä. restlos durch den Kakao gezogen wird. Explizite Zuschreibungen und Instrumentalisierungen sind Gift für jede Kunst.
Ich halte es daher für sinnvoll, einfach dabei zu bleiben Memes zu posten und diese zu bewerten und nicht groß darüber zu diskutieren.

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Man könnte vieles machen, aber meist ist es eben schlicht und einfach eine ökonomische Entscheidung.
Im Fall von GrieferGames könnte man die Hürden höher ansetzen, aber dann hätte man vielleicht 10/20/30 aktive Faker, die daran scheitern würde, gleichzeitig aber auch 100/200/300 Spieler, die neu auf GG sind, sich einen Account im Forum erstellen wollen, denen das aber einfach alles zu kompliziert ist und zu lange dauert und die es dann halt einfach lassen würden. Nicht gut für die Kundenbindung, nicht gut für die Plattform unter repräsentativen Gesichtspunkten und damit nicht gut für's Geschäft und es ist weder ein Geheimnis, noch in irgendeiner Weise verwerflich darauf zu verweisen, dass es darum am Ende des Tages gehen muss. Ich finde das zwar schade, weil mich solche Faker und Trolle hier auch nerven, aber ich habe auch Verständnis dafür, dass das ein Aspekt ist, den man berücksichtigen muss.
Ich finde es schön, dass Abge sich im Zweifelsfalls dann solchen Fällen annimmt und sie manuell regelt.

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PB_Avenger Es sei dir gestattet. Falls möglich, gerne eine Verlinkung auf den ursprünglichen Beitrag. ^^
Die Zytocraft GmbH & AG & Lt. & Co. KG muss ja schließlich auch von irgendwas leben. xd
Hier übrigens noch eine Karte für all die Fans des anderen Lagers...
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Zitat von PB_Avenger
Olli (und damals ich) durchschauen das aber sehr wohl und haben die geförrdert die ihre Arbeit gut machen. Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln das Olli das immer noch so handhabt!
Nur damit ich nicht falsch rüberkomme:
Ich habe keinen Zweifel daran, dass Olli und andere ihre Sache gut und gewissenhaft machen. Es ist zudem schwierig jemanden zu kritisieren, der im Grunde hauptsächlich Exekutive ist. Die Entscheidungen werden ja bekanntlich woanders getroffen und auch wenn für uns "normale" Spieler der Rang der Moderation ein hoher, almost intagible Posten zu sein scheint, zeigt gerade dein Beispiel ja nur allzu deutlich, dass auch mit steigendem Rang der Sitz im Sattel keinesfalls garantiert fester wird.
Zitat von PB_AvengerWas ich nicht verstehe ist das Bestreben diese negativen Punkte immer wieder (gerade im Forum) aufzeigen zu wollen?
Das ist mir dann doch ein bisschen zu subjektiver Natur. Aus deiner Sicht hast du einen Kampf geführt, erbittert für Veränderung und Verbesserung gekämpft und verloren...ok. Dass du dich jetzt damit abgefunden hast, ist schade, aber als deine persönliche Entscheidung zu respektieren. Solch ein Satz wirkt aber wie eine Täter-Opfer Umkehr nach dem Motto "Komm, bringt doch eh nichts. Wer weiter immer das Gleiche kritisiert, heizt die Stimmung nur unnötig auf." und da gehe ich nicht ganz mit.
Schon klar, jeder hasst die Controlling-Abteilung, die Opposition oder die Restaurantkritiker, weil einem in dieser Rolle zwangsweise das Bild des ewigen Nörglers anhaftet, dem man nichts Recht machen - aber das stimmt nicht. In Wahrhheit spielt man nur eine Rolle. Lob ist dazu da, sich besser zu fühlen und Kritik dazu da ist, um es wirklich besser zu machen. Wenn ich so zurückdenke, dann fällt mir keine positive vorher-nachher Veränderung auf, die nicht aus dem teilweise wirklich zähen Widerkaufen auf Problemen erwachsen ist.
Die Alternative wäre es, einfach aufzugeben. Abhängig von den eigenen Erfahrungen, kommt irgendwann vielleicht jeder mal an diesen Punkt, doch kann man niemanden aus dieser Position heraus paternalistisch belehren, dass es eh nichts bringt und man deshalb besser aufgeben sollte. Alles, was man nach außen kommuniziert, hat einen Effekt auf die Realität. Selbst wenn man sein Endziel nicht erreicht, so hat man dennoch die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, ein nachhaltiges Bild geschaffen und so indirekt im Stil des Schmetterlingseffekts den Verlauf der Zukunft (hoffentlich positiv) beeinflusst.
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Die strenge Hierarchie
Es ist egal, ob ein PB_Avenger das Forum hütet wie sein eigenes Baby - wenn er nicht gefällt, wird er gekickt. Es ist egal, ob sich ein Dutzend Supporter ohne Bezahlung Tag und Nacht um die Anliegen der Spieler kümmern - wenn die Administration ihre Integrität nicht als Vibes fühlt, werden sie gekickt. Auf der anderen Seite gibt es gewisse hochrangige Teammitglieder, die ziemlich von oben herab agieren, die kleinste Kritik als Kriegserklärung auffassen und die in ihrer Karriere schon unzählige Fauxpas hingelegt haben, für die andere schon 100x geflogen wären.
In so einem System muss man sich ständig behaupten. Es reicht nicht, einfach gute Arbeit zu leisten - nicht einmal, wenn diese umsonst ist. Man muss permanent auch nach außen kommunizieren, was man alles tut und wie toll das doch ist und sich 24/7 verbiegen, damit man als Teamplayer einer abstrakten Idealvorstellung wahrgenommen wird, um nicht Opfer der nächsten Purge zu werden. Tatsächlich sind die Besten meist die Stillen und die, die von der Norm abweichen, doch die gehen in so einem System leider unter. Auch diejenigen, die noch einen Funken kindlichen Optimismus besitzen und glauben, sie könnten durch Engagement und guten Willen die Welt ein Stückchen besser machen, müssen schnell schmerzlich erfahren, dass Doppelmoral und kalte Ökonomie in der Praxis den Ton angeben und Ideale stets maximal am Anfang eines Weges von Bedeutung sind, während ihre Stimme nach und nach dem Klimpern von Münzen weicht und das ist einfach unfassbar schade...
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Wenn es darum geht, slowchat an sich zu bewerten, dann finde ich die Funktion sehr nützlich. Ich tendiere nämlich dazu, den gesamten Chat mitzulesen, damit ich nichts Wichtiges verpasse und ein langsamer Chat ist da doch deutlich angenehmer.
Geht es aber darum, ob es gut ist, dass so viele Spieler die Slowchat-Funktion haben (also dass SlowChat ein Perk ist), dann muss ich diese Frage eindeutig mit Nein beantworten. Das Ausmaß, in dem slowchat rein als Battle zwischen einzelnen Spielern genutzt wird, übertrifft mindestens gefühlt bei Weitem die Anzahl der Fälle, in denen slowchat tatsächlich nur dazu verwendet wird, die Chatgeschwindigkeit auf die Chataktivität anzupassen.
Meiner Meinung nach wäre da eine automatische serverseitige Lösung - basierend auf der jeweiligen Chatfrequenz - die bessere Option gewesen.
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Zitat von !GreenWombat1749
Und jetzt stellt euch mal vor der Beaconpreis droppt auf 1,5k und der Orbpreis bleibt.
Ehrlich gesagt, ich denke da liegt der Fehler.
Offiziell sind Orbs und GG-Dollar zwei verschiedene Währungen. In der Praxis verhält es sich aber so, dass ein natürlicher marktmechanischer Ausgleich zwischen allen Teilnehmern auf dem Markt dafür sorgt, dass sich die beiden Systeme immer mehr oder weniger die Waage halten.
Ein Beispiel:
Nehmen wir einmal an, dass Beacons auf 1,5k/Beacon fallen und der Preis für einen Beacon im Orbsystem bei 200k Orbs bleiben würde. In diesem Fall würde der Markt (= viele Spieler) realisieren, dass man mit einem Einkauf von Beacons gegen GG-Dollar im Verhältnis sehr viel mehr prozentualen Profit machen kann, wenn man diese anschließend ins Orbsystem einzahlt und die gewonnen Orbs dann gegen andere Orbgüter tauscht, die wiederum Reseller-Profit in GG-Dollar abwerfen. Die Folge wäre, dass viele Spieler auf die Idee kommen, Beacons zu diesem Zweck gegen GG-Dollar anzukaufen, woraufhin die Gesamtmenge der Beacons auf dem Markt sinken und folglich der Preis für Beacons gegen GG-Dollar automatisch wieder auf ein Level steigen würde, auf dem der Wert eines Beacons in GG-Dollar wieder in etwa dem Wert eines Beacons in Orbs entspricht (die ursprünglichen 2k).
Das Orbsystem an sich:
Das Orbsystem mit seinen fixen Preisen ist im Grunde ein planwirtschaftliches System und das Wesen von Planwirtschaft ist es eben gerade nicht, volatile Preise hervorzurufen - im Gegenteil. Insofern müsste man eigentlich andersherum argumentieren und das Orbsystem mit seinen fixen Preisen deswegen kritisieren, weil es durch die Vorgabe eines Leitwertes die Freiheit des Marktes und des Handels beschränkt und Unternehmern folglich weniger Möglichkeiten bietet, von gewissen Handelstaktiken oder Geschäftsmodellen überhaupt Gebrauch machen zu können (ähnliches "Problem" wie bei GrieferWert). Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile, aber das mit einem Leitwert im Orbsystem ist ja generell so eine Sache - nicht nur bei Beacons. Gewisse Items werden im Preis gehoben, meist steigt damit auch ihr Wert in GG-Dollar "künstlich" an und gewisse andere Items werden im Preis gedrückt, weil sie niemand wirklich für das Orbsystem braucht und sie auf dem Markt für GG-Dollar bereits inflationär sind (siehe Holz). Ergo: Das derzeitige Orbsystem ist ein kompletter Fail, weil es keinen Anreiz bietet, die wirklich inflationären Items aus dem Spiel zu nehmen und andererseits bestimmte Items künstlich pusht. Im Grunde dient es aktuell nur dazu, die über die Jahre komplett an die Wand gefahrene Wirtschaft auf der 1.8 noch irgendwie am Leben zu halten, damit Spieler etwas haben, wofür sie noch farmen können.
Cheers.
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Zitat von Moonlight1978
Und habe ja auch nix gegen Labymod Nutzer. Jeder so wie er es mag . Und es war einfach nur meine persönliche Meinung .
Ich finde, dass das eine gesunde Einstellung ist. ^^
Ich erkenne in dieser Debatte nämlich, dass man versucht, ein optimales Produkt ausfindig zu machen und das ist ein klassischer Fehler menschlichen Denkens. Man sucht immer nach der einen Wahrheit, dem einen Produkt, dem einen "Optimus Prime" sozusagen. Die Realität ist jedoch sehr viel komplexer und so gibt es oft einfach mehrere Dinge, die alle quasi gleich gut sind und deren "optimal" Status komplett subjektiv vom Betrachter abhängt.
Ein Beispiel aus der Praxis:
Der ewige Kampf zwischen Android und iOS. Niemand wird jemals ein hundertprozentiges Monopol haben können, denn es wird immer Leute geben, die iOS bevorzugen, obwohl die Software deutlich weniger Möglichkeiten bietet und es wird immer Leute geben, die Android bevorzugen, obwohl iOS deutlich simpler und smoother ist. Es gibt kein "das ist besser, weil XY", denn selbst wenn eine Sache zu 99% besser ist als eine andere, kann dieses 1% den Unterschied in den Augen der Person ausmachen, die genau das als essentiell wichtig empfindet.
Es gibt einfach Debatten mit völlig unterschiedlichen Prämissen. In subjektiven Debatten dienen Meinungen dem Meinungsaustausch, woraus im besten Fall ein subjektiver Erkenntnisgewinn folgt, weil man auch andere Meinungen zu hören bekommt, ohne dass man sich aber auf ein Ergebnis einigt/einigen muss. In wissenschaftlichen Debatten geht es um objektiven und ergebnisorientierten Erkenntnisgewinn und deswegen dürfen dort nur Zahlen, Daten, Fakten und logische Argumente zählen. Vermischt man die Methoden beider Debatten, läuft man schnell Gefahr in Meinungsdebatten völlig sinnlosen Streit über etwas heraufzubeschwören, das von Natur aus kein richtig oder falsch kennt bzw. in wissenschaftlichen Debatten "gefühlte" Wahrheiten zu verkünden, die objektiv völliger Blödsinn sind.
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Die logische Konsequenz und die praktische Konsequenz sind mitunter zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
Dass gesperrt nicht gleich gebannt bedeutet, wird z.B. durch folgendes Beispiel deutlich: Als Minecraft in die Beta-Phase kam, wurden schon einmal alle Accounts migriert. User mit einem Account hatten dann nur noch einen Code, mit dem man seinen Account zu einem Mojang-Account migrieren konnte. Wer das nicht gemacht hat, der konnte nicht mehr spielen, die Möglichkeit einer Migrierung besteht jedoch bis heute und das war 2012! Diese unmigrierten Accounts wurden teilweise aber einfach liegen gelassen und !genau, weil sie eben nicht gelöscht wurden! kann man sie bis heute als UFA Altaccounts kaufen, womit man quasi einen völlig eigenen Account hat (ist natürlich verboten).
Ich verstehe den Hintergrund in punkto Marketing, finde solche Titel auf Bild-Niveau aber daneben.
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Chemtek es ist ein möglicher logischer Schluss
und es gibt keine Fehler in der Proposition
bei einem Kauf im Shop teilt man seine E-Mail, genau so bei einer Donation
ich habe dich markiert weil ich deine Meinung hören wollte
Naaa...nicht so ganz.
Der Schluss, dass Zwieback die Daten aus der Donation hat, ist zunächst plausibler als der, dass Zwieback in der Datenbank von GG nachgeschaut hat. Es ist natürlich nicht auszuschließen, aber während Möglichkeit #1 keine speziellen Hürden mit sich bringt, ist Möglichkeit #2 nur unter der Prämisse logisch plausibel, dass Zwieback sich die Mühe macht, die Zeit nimmt und vor allem die Rechte dazu hat, in der GG Datenbank nachzuschauen. Bevor man zu einer weiter entfernten Theorie übergeht, muss man sicherstellen, dass die plausiblere Theorie ganz sicher nicht aufgeht. Außerdem kommt hinzu, dass die Beweisplicht für eine Behauptung beim Behauptenden liegt. Wenn du also Zwieback vorwirfst, dass er illegal gehandelt hat, gilt zunächst einmal der römische Rechtsgrundsatz "in dubio pro reo", bis du deinen Vorwurf konkret belegen kannst.
Dieses Prinzip ist sehr wichtig, denn es schützt vor fatalen Fehlschlüssen aufgrund von subjektiven Meinungen. Viele interessiert nämlich gar nicht, was wirklich real ist und was nicht. Es geht oft einzig und allein darum, dass man sich vorstellen kann, dass bestimmte Dinge halt so sind und unter der Prämisse, dass man oft einfach auch einfach will, dass Dinge so sind, wie man sie gerne hätte, begibt man sich auf eine Suche, die alles andere als wissenschaftlich ist. Ich denke dabei immer an die ganzen Kommentare unter BildTV Videos auf Youtube. Die Leute lesen 0 wissenschaftliche Studien, weil sie an der Wahrheit gar nicht interessiert sind. Sie beschimpfen Ethikräte und hatten vermutlich nicht einmal Ethik in der Schule, geschweige dann auch den den Hauch einer Ahnung davon, was Ethik ist oder wie Ethik funktioniert. Gleiches gilt für kernwissenschaftliche Gebiete wie der Virologie. Plötzlich wird jeder zum Hobby-Virologen, weil man sich eben denkt, dass das in etwa so sein könnte. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, warum scheinbar so viele einen Gotteskomplex haben. Man stelle sich vor, ich würde Abge angehen und behaupten, ich wäre der besser GG-Owner. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, wenn ich so etwas vom Stapel lassen würde, denn es entbehrt jeglicher objektiver Grundlage. Es geht oft eben einfach nur darum, dass man Positionen zustimmt und für plausibel hält, die der eigenen Meinung entsprechen und vielleicht ist das menschlich, evolutionär geprägt oder was auch immer, aber es verzerrt die Realität in höchstem Maße.
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Zitat von Nate2
ich kann aus der antwort nichts wirklich folgern es ist so anekdotisch geschrieben und so lang und dass du die eigentlichen beispiele durch andere ersetzt hast (die nichtmal die gleiche struktur haben also noch eine schicht komplexität hinzufügen weil man erstmal prüfen muss dass sie überhaupt funktionieren für die fragestellung, ich glaube sie tun es nicht aber nicht sicher) macht es so kompliziert
Naja, so ist das eben bei komplexeren Fragen. Es geht ja auch nicht nur darum, wie etwas ist sondern vor allem auch darum, warum etwas so ist, wie es ist und das ist eben oft nicht in einem Satz erklärt.
Mein Beispiel zielt auf den direkten Vergleich zwischen beiden Verwendungen ab, um zu ermitteln, welche Variante in deinem Beispiel als Übersetzung angebracht ist.
"as well" kann als "auch" oder als "so gut wie" übersetzt werden. Wenn man für beide Varianten ein Beispiel angibt, kann man analysieren, worin konkret der Unterschied besteht. Die Formulierung "as well" ändert sich nicht, nur die Position im Satz. Ergo: Die Positionierung der Formulierung entscheidet über die Bedeutung.
Das "as well" aus deinem Beispiel steht in Mitten des Satzes zwischen "sings" und "dances" sodass als Übersetzung "so gut wie" viel besser passt und zwar aus einem einzigen Grund. Würde man sagen wollen, dass Mom singt und tanzt, dann kann man das zwar auch mit "as well" machen, aber dann würde man dieses "as well" hinten im Satz einfügen. Der Satz "Mommy sings and dances as well." wäre eindeutig als "Mama singt und tanzt." zu übersetzen, während "Mommy sings as well as (she) dances." eindeutig als "Mama singt so gut wie sie tanzt." übersetzt würde.
Es ist nicht so, dass man bei einem Wort mit mehreren Bedeutungen sich immer für eine entscheiden kann, denn oft spielen Dinge wie der Kontext eine Rolle oder in diesem Fall eben simple syntaktische Fragen.
Zitat von Nate2mit too funktioniert es nur wenn
"Mommy sings. She dances, too."
deine form würde man sagen wenn man sie zu einer dritten person vergleicht
"Person 1: Zytocraft sings and dances; Person 2: Mommy sings and dances, too"
Das stimmt so nicht. Den Zusatz "too" kann man zwar für Vergleiche verwenden wie "Abge can join us. PB_Avenger can join us too.", aber eben auch für Dinge wie "He sings and plays the drums too.". Das Beispiel stammt übrigens von dieser Seite und dort erkennst du auch, dass es bei "too" im Grunde dasselbe Prinzip ist wie mit "as well". Ob "too" mit "zu" oder mit "auch" übersetzt wird, hängt einzig und allein davon ab, wo es im Satz verankert ist bzw. genauer zwischen welchen Arten von Wörtern es steht. Beim Ausgestalten von Sätzen hat man ja teilweise großen Freiraum, solange man alle notwendigen Satzbestandteile einbaut und grundlegende syntaktische Grundstrukturen einhält.

Ob übrigens vor dem "too" im Sinne von "auch" dann ein Komma steht, ist umstritten. Meines Wissens nach ist der gegenwärtige Stand, dass es fakultativer Natur ist.