Liebe Leserinnen und Leser,
darf ich euch vorstellen: mein erster Versuch eine Geschichte zu schreiben und sie nicht klingen zu lassen wie ein Bilderbuch.
Diese Geschichte habe ich angefangen im September 2021, aber es nie geschafft sie zu einem Ende zu bringen, daher werde ich sie vermutlich nun nach und nach ins Forum posten, damit ich auch noch ein paar Änderungen dran machen kann (falls nötig). ![]()
Kritik nehme ich immer gerne entgegen, und damit viel Spaß beim Lesen! (hui, das hat sich gereimt :D)
Die Legende
In einer gruseligen Halloween-Nacht machte sich ein kleiner Fuchs auf die Reise, einen Schatz zu finden. Es war Mitternacht, er sagte zu sich selbst: „Ich werde nur etwas zu essen, mein Taschenmesser und einen Kürbis brauchen, damit mich die Endermans nicht sehen können, das wird genügen.“ Er packte alles in seinen winzigen Rucksack, und lies seinen Fuchsbau zurück. Sofort rannte er in den Wald auf der Suche nach Kaninchen, damit er noch etwas zum Futtern hat und stieß auf ein altes Haus. Es sah aus wie ein kleines Lebkuchen-Haus, doch Foxy zögerte, denn sein Freund Bisu hatte ihm vor ein paar Tagen die Geschichte von Hänsel und Gretel erzählt. Er ging weiter, bis der Wald aufhörte. Auf einmal hörte er eine Stimme… Sie kam vertraut rüber, daher drehte Foxy sich um. Er erschrak, als er rausfand, wer es war. „Foxy! Ich habe dich überall gesucht!“, rief Bisu, während er zu Foxy lief. Komplett außer Puste sagte er: „Was machst du hier? Solltest du nicht bei deinem Fuchsbau sein? Deine Familie macht sich bestimmt schon Sorgen!“ Foxy schwieg. Irgendetwas stimmte nicht. Das bemerkte Bisu auch, aber er sagte nichts Weiteres dazu. „Ich möchte mich auf die Suche nach dem Schatz von den alten Griefern machen.“, sagte Foxy und hielt eine mysteriöse und alte Schatzkarte in seinen Pfoten. „Aber,“ erklärte Bisu, „das ist doch alles nur eine Legende! Den Schatz gibt es nicht! Das ist nur ein Märchen, was sich irgendeine alte Person ausgedacht hat, genauso wie Rotkäppchen…“ Natürlich hörte Foxy nicht zu; er ließ einen letzten Blick auf die Schatzkarte fallen, steckte sie wieder in seinen kleinen Rucksack ein und rannte davon, durch den Wald der Wölfe.
Einfach nur Papier?
Ein wenig später kam er an der nächsten Station an. Die staubige Schatzkarte führte ihn zu einer riesigen Festung, nicht zu gruselig, aber es hätte den ein oder anderen tapferen Krieger abschrecken können. Er ging die gewaltig, imposanten Treppen hoch bis zu einem ungeheuer großen Tor. Auf einmal standen zwei furchtlose Wachen zwischen Foxy und dem Tor. Sie hielten jeweils ein Schwert und ein Schild in der Hand. Er erkannte die Wachen, es waren zwei Freunde aus der Waldschule. „Rennci, Savi! Ich habe euch lange nicht mehr gesehen! Wie geht es eu-“, rief Fuchsi aufgeregt, doch Savi unterbrach ihn geradewegs: „Warum bist du hier?“ Kurz danach fügte Renncifer hinzu: „Willst du zum König? Er ist gerade beschäftigt.“ Foxy antwortete verwirrt: „König? Was für ein König? Ich muss nur zum Thronsaal, da führt meine Schatzkarte hin!“ Renncifer schnappte sich die abgenutzte Karte und erwiderte: „Da steht doch gar nichts drauf, das ist nur ein Blatt Papier.“ Er zerriss die Karte in Stücke und warf sie mit voller Wucht auf den Boden. Foxy brüllte wütend: „WOFÜR WAR DAS?! DAS WAREN WERTVOLLE INFORMATIONEN!“ Er war so zornig, dass er Renncifer ins Gesicht schlagen hätte können, aber Savi stoppte ihn. „Ich helfe dir die Karte wieder zusammenzusetzen und den Schatz zu finden, doch du musst mir einen Gefallen tun.“ Savi flüsterte Fuchsi den Gefallen zu und... „Bist du dir sicher? Ist er wirklich…“ Foxy konnte nicht glauben was Savi ihm zugeflüstert hatte. Renncifer wollte sich dazustellen und mithören, jedoch stieß sie ihn beiseite, hob die Kartenstücke vorsichtig auf und zog Foxy an der Pfote in die Burg. Die beiden legten die Karte aneinander, doch Savi bemerkte etwas. „Sag mal Foxy, auf der Karte ist wirklich nichts drauf, bist du dir sicher, dass du keine Halluzinationen hast? Vielleicht solltest du dich mal hinlegen…“ „Auch wenn ich es sehr schätze, dass du dich um mich sorgst, nein, Halluzinationen habe ich nicht. Da steht man soll von einem Fuchsbau – mein altes Zuhause - durch den Wald der Wölfe gehen, dann zu einer mächtigen Festung und zum Schluss einen Geheimgang aufsuchen, der zur Unterwelt führt und- “, erklärte er mit strahlenden Augen, doch Savi unterbrach ihn wieder. Sie schnappte sich die zerrissenen Kartenteile und zeigte ihm ein geheimnisvolles Loch in der Wand, welches vorher noch verdeckt war mit einem samt-roten Sofa. „Hier musst du durch, der König wird dich schon erwarten.“
Das Abenteuer beginnt
Foxy zwang sich ängstlich durch den engen Gang, als wäre er für ihn gemacht. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte er einen kleinen Raum, und alles, was erkenntlich wurde, war ein Portal - es wurde gebaut aus Obsidian, doch irgendetwas fehlte… „Feuer! Feuer kann das Portal entfachen!“, flüsterte er. Er schmiss seinen Rucksack mit Schwung auf den Boden, nahm und klappte das Taschenmesser auf, und rieb es an die schon fast violett aussehenden Blöcke. *klick* *klick* Das Feuer entfachte und das Portal fing an in einem wunderschönen lila zu leuchten. Das war es; die Unterwelt. Foxy zögerte, doch trat vorsichtig in das Portal. „Eins, zwei, dre-“ Schäfchen zählen half nun in dem Moment auch nicht mehr und er wurde ohnmächtig. Etwas später wachte er wieder auf. Der Boden war kratzig, unregelmäßig und heiß. Letzteres störte allerdings nicht, da Foxy sofort aufsprang als er wieder zu Bewusstsein kam. Um ihn rum standen Pigmens, normalerweise sehr friedlich, jedoch hielten einige von ihnen gold-glänzende, scharfe Schwerter in der Hand, bereit zuzustechen, wenn es nötig gewesen wäre. Er rappelte sich wieder auf und guckte sich hektisch um. Schnell bemerkte er, dass im Nether auch große, gruselige Kreaturen erscheinen könnten, daher zog er seinen Rucksack von den Schultern und kramte seinen Kürbis raus. „Bin ich in der Unterwelt? Wie bin ich hierhergekommen? Warum habt ihr Schwerter in der Hand?“, fragte Foxy verwirrt. Ein Pigman mit braun-schwarz gefärbter, abgenutzter Lederrüstung antwortete: „Du bist im Nether angekommen, wir haben dich schon erwartet. Wir wollen dir nichts Böses, nur eine Nachricht überbringen. Der Kürbiskönig erwartet dich dort, wo deine Eltern…“ Der Pigman schwieg. Es entstand eine laute Stille, welche nur unterbrochen werden konnte von dem Blubbern der heißen Lava und dem grausamen Geschrei eines Ghasts. Da Foxy sich noch nicht ganz erholt hatte, kam ein anderer Pigman zu ihm, lehnte sich über Foxy und flüsterte: „Kurz gesagt; er erwartet dich in seiner Bastion.“ Foxy erwidert geschockt: „Bitte WAS?! Die Piglins dort werden mich umbringen! Ich kann mich da doch nicht einfach so zeigen lassen!“ „Solang der Kürbiskönig das Sagen hat, wird dir nichts passieren, die Piglin-Barbaren wissen, dass du auf dem Weg zu ihm bist.“, fügte der Anführer hinzu und steckte ihm einen zusammengefalteten Zettel zu. Foxy rückte seinen Kürbis-Kopf zurecht und machte sich auf den Weg zur Bastion. Er sprang über Schluchten, lief vorsichtig über den mit Seelen gefüllten Seelensand und irgendwann sah er Umrisse von einem riesigen, schwarzen Gebäude. „Das ist es! Die Bastion! Ich habe den Schatz bald!“, dachte Foxy zumindest, jedoch stand plötzlich eine große Gestalt vor ihm.