Hallo Community,
da der Thread wiederholt zu Abschweifungen und persönlichen "Anfeindungen" verkommen ist (Danke an Bantor fĂŒr's Durchwischen), habe ich mich entschieden diesen Vorschlag vorzeitig zu schlieĂen. Ich denke, dass wir genĂŒgend Meinungen zu dem Thema gelesen und einige AnsĂ€tze zur Umsetzung gehört haben.
Wie Bantor bereits sagte, ist schon im Hintergrund Einiges bei uns in Planung, ob sich in diesem Zuge eine Angleichung der Texte lohnt, entscheiden wir nach einer weiteren internen Besprechung zu dem Thema.
UnabhĂ€ngig von diesem Beitrag stehen wir bei GrieferGames fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit ein und sprechen uns ausdrĂŒcklich gegen jede Form von Diskriminierung aus!
Systemseitig sind viele der PlugIn's, welche auf dem Netzwerk verwendet werden, selbstverstĂ€ndlich in der englischen Sprache beheimatet, in welcher sich die Frage nach dem Geschlecht eines Substantivs nicht stellt. Durch eine bereits weitestgehend geschlechtsneutrale Form der Sprache kommen erst bei der Ăbersetzung in unseren deutschen (und damit sehr komplexen) Sprachgebrauch diese Probleme auf.
Die grundlegende Ăbersetzung fĂŒr "the player wants to" mĂŒsste also klassisch als "der Spieler möchte " oder neu "der/die Spieler/in möchte" oder schlichtweg "<name> möchte" ĂŒbersetzt werden.
Ich sehe hier folgende "Gefahr"... Beginnen wir an diesem Punkt und schreiben wir die Texte zur TPA um, haben wir in kĂŒrzester Zeit den Vorschlag zum nĂ€chsten Text, der angepasst werden soll. Um weiteren dieser Art dann vorzugreifen, Ă€ndern wir alle Texte in Essentials entsprechend...
...und haben wenige Zeit spÀter den nÀchsten Vorschlag zu einem Text in einem anderen PlugIn, der auch neutral umgeschrieben werden soll. Also Àndern wir es in diesem und schauen uns alle anderen PlugIns an, nur um festzustellen, dass manche von diesen PlugIn's nur teilweise oder gar keine TextÀnderungen zu lassen.
Dann haben wir ein wildes Mischmasch an neutralen und spezifischen Formulierungen, aus deutschen und englischen Texten und diese "Mischlandschaft" wirkt fĂŒr alle Beteiligten nur noch unangenehmer und verwirrender.
Ich sehe das Ganze jetzt einfach mal aus dem pragmatischen Gedanken heraus, mit dem VerstĂ€ndnis, dass fĂŒr viele dieser Ănderungen komplette PlugIn's neu geschrieben oder weitlĂ€ufig umgeschrieben werden mĂŒssen, und nicht nur (wie Essentials) mit einer einfachen Textdatei, sondern zum Teil "hardcoding", weil solche Dateien dort nicht existieren...
LösungsansÀtze sehe ich jetzt in 3 unterschiedlichen Wegen:
- Ăberarbeitung aller Texte, die sich mit Konfigurationsdateien lösen lassen.
Aufwand: gering bis mittel
Resultat: Mischung aus unterschiedlichen Textformen mit geschlechterspezifischen und geschlechterneutralen Texten. - Ăberarbeitung aller Texte, unabhĂ€ngig des benötigten Lösungsumfangs.
Aufwand: sehr hoch
Resultat: Fast ausschlieĂlich geschlechterneutrale Texte. - Belassen des aktuellen Stands
Aufwand: keiner
Resultat: Weitestgehend "sachliche" Anrede (in der verbreiteten "mĂ€nnlich" ĂŒbersetzten Form, welche dennoch alle Geschlechter und GeschlechtsidentitĂ€ten gleichermaĂen und gleichberechtigt ansprechen soll) mit teilweise geschlechterneutralen Texten (in den PlugIn's welche bereits entsprechend angepasst/programmiert wurden).